Einladung der Fa. Marco Falchi AG zum 40-Jährigen (5. Juni 2026)

Bericht: Christian Allemann (i.A) / Fotos: Christian Allemann -

Kurz und bündig: es war ein grossartiger Anlass ! Mit der Einladung der Zunft zum Stab zeigte sich die Firma Marco Falchi AG zum 40. Geburtstag von ihrer besten Seite und sorgte damit für einen tollen Abend.

Im Einzelnen: Der Einladung der Familie Falchi (Zunftherr Marco, Brigitte und Tochter Melanie) folgten 45 Personen (30 Zünftige mit Ihren Partnerinnen).
Nach der kurzen Begrüssung gab unser Meister Hans Vogt das Mikrofon gleich weiter an Melanie, welche uns mit viel Charme begrüsste und über den Ablauf des Abends informierte. Doch zuerst musste ihr Vater Marco in einem Interview «Red und Antwort stehen». Zu folgenden Fragen antwortete der «Zügel-Chef» kurz überlegt und souverän:
– Welches waren Deine ersten Aufträge
– Welches war bisher die grösste Herausforderung
– Welches sind die Highlights in den 40 Jahren
– Welches sind die Vorteile eines Familienunternehmens
– Welche Menschen haben die Firma besonders geprägt
– Gibt es einen guten Rat für eine Firmengründung
– Wie ist das Gefühl heute nach 40 Jahren … usw.
Nach dem Applaus zu diesem unterhaltsamen Dialog informierte uns Melanie weiter über das Abendprogramm und über den Tag der offenen Tür, welcher gleich am Morgen darauf auf die Bevölkerung wartet. «Wer möchte … darf dann gerne nochmal kommen», fügte sie an …

Nun teilten wir uns in drei Gruppen auf !
Marco übernahm die Führung durch den Wagenpark. Dieser sieht heute ganz anders aus als noch vor 40 Jahren, als er mit zwei Freunden eine Einzelfirma mit dem Namen «Strassenblitz» gegründet hatte und einen Kleinlastwagen besass. Seit der Umwandlung der Firma (1990) in die heutige Aktiengesellschaft (Umzugsfirma Marco Falchi AG) wuchs die Flotte bis auf 10 Fahrzeuge an; es werden jährlich ca. 1000 Umzüge durchgeführt. Marco unter anderem: «Zwei unserer Lastwagen sind ausgerüstet mit einem Wechselcontainersystem mit dem Vorteil, dass die Lastwagen je nach Auftrag mit unterschiedlichen Containern beladen werden können. Natürlich können diese Fahrzeuge auch mit den gängigen 20-Fuss-Containern, die im Überseegeschäft üblich sind, beladen werden».
Marco erwähnt weiter, dass heutzutage viel Häuser-Räumungen durchgeführt werden, da die Angehörigen kein Interesse mehr von altem Zeug haben … Das heisst, dass bei fast jedem Umzug (privat oder geschäftlich) viele Sachen entsorgt werden müssen. So arbeitet die Firma seit vielen Jahren mit einem Entsorgungszentrum zusammen.
Tapetenwechsel: Brigitte Falchi führte ihre Gruppe in den Showroom, wo die Geschichte der Firma einzusehen war. Da war unter anderem zu entnehmen, dass der Betrieb nach einem Umweg über Bubendorf wieder zurück nach Liestal an die Oristalstrasse zügelte, wo die eigens geplante und neu gebaute Liegenschaft bezogen werden konnte. Somit konnten die Infrastruktur und die Prozesse optimiert werden, ebenso die Büros und Lagerräume. In diesem Teil der Führung durften wir noch Einblick in die einladenden Büro-Räumlichkeiten haben.
Wieder einen Stock tiefer zeigte uns der langjährige Mitarbeiter Beat Eggenberger den Lagerberiech (die Firma zügelt nicht nur, sondern lagert auch Möbel für bestimmte Zeiten ein; das ist die sogenannte Möbellogistik) und sagte: «Da ist es möglich allerlei (Gegenstände für Haushalt, Büromöbel, eine Antiquitätensammlung oder anderes) kurz oder langfristig einzulagern, solange man eben wünscht; wir haben immer die richtige Lösung». Im Lager hat es Platz für über 200 Holzcontainer à 4 m3 oder 8 m3, in welchen das Lagergut „privat“ untergebracht ist. Es sind aber auch kurzfristige Zwischenlagerungen von einigen Tagen bis zu wenigen Wochen möglich – z.B. beim Zügeln zwischen Auszug und Bezug einer Wohnung.

Nachdem alle Gäste die sehr interessanten und kurzweiligen Umgänge erleben durften, wurden wir aufgefordert in der grossen Fahrzeughalle an den passend und originell dekorierten Tischen Platz zu nehmen. Der Reihe nach begab sich Tisch 1,2,3 zur Essens-Ausgabestelle, um die Teller mit feinen Salaten und einem Schweinskotelett vom Grill (mit einer feinen Sauce) zu belegen. Es schmeckte ausgezeichnet, was uns da Marco mit seinem Team offerierte. Wasser, Bier und Zunftwein (offeriert vom Zunftrat) gehörten natürlich bei diesem feinen Nachtessen dazu. Zu guter Letzt (nachdem verschiedene Zünfter gleich zweimal beim Grill vorbeigingen) servierte uns die Crew zum Kaffee noch eine feine Crèmeschnitte. «E so ne gueti han i scho lang nümm gha», machte die Runde.

Es war sehr gemütlich in den Hallen der Firma. Meister Hans Vogt bedankte sich im Namen der Zunft für die Einladung zum 40-Jährigen und überreichte den Falchis ein Geschenk. An den Tischen herrschte eine gute Stimmung bis zum Ausklang um ca. 22 Uhr.
Während die letzten Zünfter mit Begleitung sich auf den Heimweg begaben, räumte das Falchiteam noch alles auf, um für den Folgetag wieder parat zu sein.

Es war ein Superanlass mit interessanten Führungen und einem sehr grosszügigen feinen Nachtessen.
Die Zunft zum Stab bedankt sich sehr herzlich für die Einladung bei der Familie der Marco Falchi AG.