Uffertwegge (13. Mai 2010)

Bericht: Heinz Studer / Fotos: keine - 20.05.2010

Der Ursprung des heutigen Brauchtums Uffertwegge führt ins 16. Jahrhundert zurück. Damals erhielten die Knaben, welche pflichtgemäss am Bannumgang teilnahmen, eine Belohnung in Form eines Brotes als Wegzehrung. Als dann der Bannumgang auf den Montag verlegt wurde, blieb die Spende des Brotes an Auffahrt bestehen. Seit dem Jahr 2002 offerieren der Stadtrat und die Zunft zum Stab den Eltern der Kinder und denjenigen Personen, die den Brauchtum schätzen, einen Apéro. Seither erfreut sich dieser Anlass einer immer grösseren Beliebtheit.

Im Jahr 2010 fiel der Anlass auf Donnerstag, den 13. Mai. Sechs Zunftherren unserer Arbeitsgruppe „Apéros“ mussten infolge Regenwetters sämtliche Vorbereitungen im Innenhof des Rathauses treffen. Punkt 11.00 Uhr sangen alle Anwesenden gemeinsam das Baselbieterlied und unser Zunftherr Edi Niederberger eröffnete den Anlass musikalisch mit seinem Örgeli. Dann begrüsste Ruedi Riesen eine ordentliche Kinderschar sowie die vielen erwachsenen Gäste. In kurzen Ausführungen erklärte Stadtrat Riesen die Herkunft des Brauchtums. Dann erfolgte die Abgabe der Weggen an die Kinder durch Ruedi Riesen und Bürgerratspräsident Peter Sigrist. Die Zunftherren verteilten mundgerecht zugeschnittene Stücke von speziell  grossen Weggen und kredenzten den spritzigen Wein an die Besucher, die sich durch regen Gedankenaustausch unterhielten und bis zum Schluss ausharrten.

Allen Beteiligten der Stadt und der Zunft danke ich einmal mehr für ihren vorbildlichen Einsatz und treuen Einsatz.

Wir freuen uns jetzt schon auf das zehnjährige Jubiläum Uffertwegge-Apéro vom 2.Juni 2011.